Montag, August 09th, 2010 | Author: Robert

Anlässlich des 25C3 2008 wurde im Saal 1 “Ein audiovisuelles Live-Feature” aufgeführt. Die Autoren / Leser Constanze Kurz, Ina Kwasniewski, Kai Kittler und Marcus Richter erzählen darin die Biographie und Annektoden über Kurt Gödel.

Auf den Seiten des Chaosradio zu dieser Aufnahme findet man folgende Zusammenfassung:

Manche bezeichnen ihn als größten Logiker seit Aristoteles: Der 1906 geborene Wiener Mathematiker Kurt Gödel rührte ab 1930 mit seinen Unvollständigkeitssätzen an den Grundfesten der Mathematik. Er wies nach, daß es in jedem formalen logischen System Fragen gibt, die unentscheidbar sind. Sein Arbeitsleben verbrachte der Wissenschaftler, der wie viele Kollegen aus Europa fliehen mußte, am berühmten Institute for Advanced Study in Princeton – dem Mekka der modernen Mathematik. Der introvertierte Mensch Kurt Gödel schwankte dabei Zeit seines Lebens zwischen Genie und Wahnsinn, hatte zahlreiche Neurosen und eine ausgeprägte Paranoia.

Das Video steht unter der “Creative Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 Germany Licence“.

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Montag, August 09th, 2010 | Author: Robert

In letzter Zeit stolpere ich immer wieder über Blogbeiträge die über das Ende der Bücher aus Papier diskutieren. Manche gehen sogar so weit das Ende als gegeben anzusehen und sehen als einzig offene Frage den Zeitpunkt. Es wird in all diesen Beiträgen darüber diskutiert wie gut zu handhaben Ebook-Reader sind, was sie kosten, wieviele Bücher man darauf zur gleichen Zeit speichern kann, wie lange die Batterien halten und natürlich darüber wie angenehm es ist damit im Bett oder auf der Couch zu lesen. Auf mehr will ich hier gar nicht eingehen denn es geht mir in diesem Artikel um die Elemente die in der Diskussion fehlen.

Mit dem Aufkommen des EBooks wurden Ängste auf Seiten der Verlage, Autoren und Händler geweckt. Ängste, das hier das gleiche geschehen könnte wie auf dem Musikmarkt. In dem die Bücher in digitalisierter Form vertrieben werden sind sie auch leicht zu kopieren, im Gegensatz zum Buch aus Papier. Das führt dazu das als erstes über DRM-Systeme diskutiert wurde die genau das verhindern sollen. So kam es zum Beispiel zu dem grotesken Vorfall das Amazon, nachdem es Probleme mit den Urheberrechten / Verlagsrechten eines Buches gab, dieses kurzerhand von den Kindle-Geräten seiner Kunden gelöscht hat obwohl diese das Buch offiziell gekauft hatten.

Das bringt mich auch schon zu dem was mir nicht gefällt an Ebooks:

  • Die meisten Privatleute sind nicht in der Lage ein ausreichendes Datensicherungskonzept für ihre privaten Daten zu implementieren. Gut zu sehen ist das bei den Fotos von den Digitalkameras. Hier kommt es immer wieder vor das bei z.Bsp. einem Platten-Crash die gesamten Familienaufnahmen der letzten zwei Jahre verloren gehen. Warum sollte das bei den digitalen Büchern anders sein? Ein Buch, geschweigendenn viele Bücher, sind schwerer zu verlieren.
  • Wenn sie mit DRM ausgestattet sind ist nicht garantiert das ich das Buch auch in 20 Jahren noch lesen kann da zu diesem Zeitpunkt das Zertifikat nicht mehr gültig ist, die Server des Buchhändlers nicht mehr verfügbar sind oder sonstige Mechanismen nicht mehr funktionieren.
  • Ein Buch aus Papier kann ich anderen Menschen problemlos ausleihen, an sie verschenken oder es sogar über bookcrossing freilassen. Selbst wenn das EBook nicht DRM geschützt wäre würde ich es kaum in gleicher Form behandeln können. Gut sichtbar wurde dieses für mich mit einem Computerspiel das ich online gekauft und lediglich heruntergeladen hatte. Obwohl der Weiterverkauf des Spiels ausdrücklich erlaubt ist war es mir nicht möglich es auf Ebay zu verkaufen da Ebay das nicht zulässt (sie können an der Stelle eine illegale Kopie nicht von einem legalen Verkauf unterscheiden). Und vor genau diesem Problem werden auch andere stehen. Möglichkeiten dieses Problem zu lösen laufen fast zwangsläufig auf DRM und eine Datensammlung hinaus die protokolliert wann wer welche Kopie gekauft, weitergegeben oder verkauft hat. Sehr kritisch meiner Ansicht nach.
  • Ich kann, bisher, EBooks nicht anonym erwerben. Während ich im Buchladen an der Ecke durchaus ein Buch kaufen kann (wenn ich es bar bezahle) ohne das dieses registriert wird. Und die Information darüber welche Bücher ich lese ist durchaus höchst interessant für Rasterfahndungen etc.

Als Fazit bleibt für mich das mir EBooks zwar einiges ermöglichen (alle frei verfügbaren Bücher aus dem Projekt Gutenberg herunterzuladen und komfortabel zu lesen oder meine gesamten Fachbücher dabei und verfügbar zu haben) aber dafür auch sehr sehr viel nehmen. Nämlich die Möglichkeit frei über das zu Verfügen was ich gekauft habe. Wenn ich das Buch nicht mehr verschenken, verleihen, verkaufen oder freilassen kann dann gehört es mir wohl auch nicht. Dann stellt sich allerdings die Frage ob man das ganze überhaupt noch als Kauf bezeichnen darf. Von daher sehe ich für mich hier eher eine Mischung. Freie Bücher, Artikel, Zeitungen auf dem EBook-Reader (wenn ich mir einen kaufe) aber alles was mehr kostet oder das ich behalten möchte als Papier.

Donnerstag, August 05th, 2010 | Author: Robert

Sandynel hat ein Lied über den gläsernen Bürger, ausartended Terrorbekämpfung und den Überwachungsstaat geschrieben. Zusammen mit Leslie Teah entstand dann das folgende Video dazu:

Den Song gibt es kostenlos als MP3 auf seiner Homepage. Darüber gestolpert bin ich dank eines News-Artikels der Piratenpartei die bei der Verbreitung helfen will.

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Dienstag, Juli 27th, 2010 | Author: Robert

Die Firma freiheit.com technologies gmbh aus Hamburg hat sich etwas besonderes einfallen lassen um die Free Software Foundation zu unterstützen. Als Entwickler der libri.de Plattform haben Sie einen extra Mandanten (Buchhändler) erstellt der sich bookzilla.de nennt. Hier ein Zitat von der Homepage welches erklärt wie das mit dem Spenden konkret funktioniert:

Unternehmen fördern oft Kunst oder Sport, wir engagieren uns als Software-Firma für Freie Software. Eines dieser Engagements ist Bookzilla.de, der weltweit erste Internet-Shop zur Förderung Freier Software. Und das geht so: Für jedes verkaufte Buch erhalten wir eine Provision von 5%. Alle Provisionen gehen zu 100% als Spende an die renommierte Free Software Foundation Europe (FSF Europe).

Wenn ich mir nicht schon Sorgen um den Fortbestand des kleinen Buchladens bei mir um die Ecke machen würde dann würde ich ab sofort nur noch dort bestellen. Überlegt doch mal: In Deutschland haben wir die Buchpreisbindung. Das bedeutet das es Euch genau so viel kostet das Buch dort zu kaufen wie bei riesigen amerikanischen Online-Shops oder beim Buchladen in der Stadt (außer evtl. bei fremdsprachlichen Büchern, das weiss ich leider nicht so genau). Also, werft das Geld nicht irgendwelchen Konzernen in den Rachen sondern tut was gutes :-)

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Sonntag, Juli 25th, 2010 | Author: Robert

Ich bin gerade über das nerdcore-blog auf ein youtube-video gestossen das eine interessante Idee filmisch umsetzt. Was wäre wenn es einen Fight Club für Frauen im 18ten Jahrhundert gegeben hätte? Hier ist Jane Austen‘s Fight Club:

Würde meiner Ansicht nach ja auch sehr gut zu verschiedenen emanzipatorischen Strömungen passen :-) Aber hey, vielleicht erleben wir das ja noch. Immerhin haben die Mädels ja beim Rauchen schon länger aufgeholt, tun dies gerade beim Alkohol …. also: Ring Frei!

Category: Witziges  | Leave a Comment
Mittwoch, Juli 14th, 2010 | Author: Robert

Gerade eben bin ich ueber eine die Seite www.spfxmasks.com gestolpert. Die haben mit Halloween-Masken aus Silikon angefangen und jetzt eine extrem lebensecht aussehende Maske kreirt. Es gibt sogar ein Video davon:

Die Maske sieht dermassen echt aus das ich mich frage ob man registriert wird wenn man sie kauft. Wahlweise wundere ich mich auch das die ueberhaupt in andere Laender exportieren duerfen :-)

Waere das Ding nicht so teuer (ohne Haare schon 789 $, Augenbrauen, Bart und Haare kosten jeweils extra) wuerde ich mir sofort eine Bestellen. Interessant waren die Reaktionen der Leute und dann ware ich natuerlich auch gespannt wie der Typ bei den Maedels ankommt. Wenn das eine weibliche Person liest: Kommentare bitte! Sieht der gut aus?

Doch, ja, der Gedanke ist sehr verlockend :-)

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Samstag, Juli 03rd, 2010 | Author: Robert

Über die Grimme Online Awards bin ich auf das Webportal Zeit der Entscheidung gestossen.  In Form einer Fernsehserie werden Situationen geschildert und Fragen gestellt. Am Ende einer Episode kann der Benutzer dann auf einem Stimmzettel eine Partei auswählen und bekommt in der Folge einen weiteren Filmausschnitt zu sehen in dem die Konsequenzen seiner Wahl zu Tage treten.

Grundsätzlich finde ich das Projekt toll. Es ist eine andere Art, eine interessante Art, die zeigen oder wieder bewusst machen kann kann, das Politik rings um uns herum stattfindet und nicht nur etwas ist das in den Medien stattfindet oder einen selbst nichts angeht. Allerdings sollte man auch weiterhin kritisch denken denn die dargestellten Konsequenzen der Wahl einer Partei sind nicht immer unbedingt so zutreffend sondern werden noch von vielen anderen Faktoren beeinflußt.

Ich würde mir wünschen das sich unsere öffentlich rechtlichen Anstalten wieder etwas mehr ihrem Bildungsauftrag bewusst würden und, anstatt sich auf die ältere Generation zu konzentrieren um mit Einschaltquoten zu glänzen, endlich angemessen auf das geänderte Mediennutzungsverhalten der jüngeren Generationen reagieren. Denn spätestens mit der kommenden Pflichtabgabe für alle Bürger muss dann schon mehr ins Netz. Bei dem vorhandenen Budget ließe sich da auch richtig viel machen!

Trotzdem: Es macht Spaß sich das anzusehen. Hut ab vor den Machern! Und hier jetzt: Film ab!

Montag, Juni 28th, 2010 | Author: Robert

Endlich amoal a reate Sendung im Fernseh

Montag, Juni 28th, 2010 | Author: Robert

Über einen tweet bin ich gerade auf ein recht nettes Video gestoßen welches es ganz gut darstellt:

Wie oft hatte ich schon versucht das Leuten zu erklären …. ein anderer Punkt ist allerdings die Grenze zwischen den beiden “Arten”. Wo liegt sie genau?

Sonntag, Juni 20th, 2010 | Author: Robert

Warum sind lange Fingernägel so beliebt? Ich selbst finde sie hässlich und mir graust bei der Vorstellung von diesen “Krallen” berührt zu werden; fast als wären es Werkzeuge oder Fremdkörper. Einmal ganz abgesehen davon das ich sie mir sehr unpraktisch vorstelle und and die Katastrophen der abgebrochenen Fingernägel gar nicht denken will.

Sie sind also unpraktisch und teuer – Luxus. Vergleicht man das mit anderen phänomenen wie z.Bsp. Kleidung dann könnte es durchaus die Zurschaustellung von Luxus sein. Also damit auszudrücken: Seht her! Ich kann es mir leisten unpraktische und teure Fingernägel zu haben. Ich muss sie nicht der Arbeit oder dem Pragmatismus opfern!

Doch was ist wirklich die Ursache? Und gibt es Unterschungen darüber in wie weit diese langen Fingernägel wirklich attraktiv sind und wenn ja für wen? Das wäre höchst interessant denn ich habe gerade bei den Fingernägeln manchmal den Eindruck das sie hauptsächlich den Frauen gefallen und von daher gerade nicht dazu dienen für das andere Geschlecht attraktiv zu sein.