Eine ganz spezielle Webseite …

Manchmal habe ich das Gefühl das ich meinen Fernseher öfter abstaube als anschalte aber ab und an passiert es dann doch. So passiert mit einer Folge der Serie Two And A Half Men in der es darum ging das eine der zahlreichen ehemaligen Bettgespielinnen von Charlie eine Homepage erstellt hat auf der sich weitere “Opfer” verewigen können. Der Supergau für Charlie.

Vor einiger Zeit traf ich dann eine bestimmte Freundin wieder und es fiel mir wie Schuppen von den Augen: Ich brauche eine solche Homepage für Sie!

Höre ich da jemanden sagen das sei unfair? Nun, ich weiss nicht ob ich es jemals wirklich machen werde aber alleine Ihr damit zu drohen und auszumalen wie ich sie gestalten würde hat schon zu so viel Spass auf meiner Seite geführt das die Idee sich schon gelohnt hat. Ich habe den Gedanken noch nicht ganz aufgegeben … mal sehen was dabei herauskommt.

PS: Ja, auch dieser Beitrag hat damit zu tun da ich weiss das sie demnächst zum ersten mal auf diesem Blog hier vorbeisehen wird. Von daher: Herzlich Willkommen ….

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Wer denn nun zuerst?

Die Süddeutsche Zeitung hat heute in Ihrem Artikel “Frauen und Kinder zuerst – ein Mythos” die Entstehung dieser Aussage beleuchtet. So interessant dessen Entstehungsgeschichte auch ist – viel interessanter ist die Geschlechterdiskussion die sich daraus ergibt. Die Kommentare zum Artikel sind durchaus lesenswert.

Wie im Artikel beschrieben existiert keine Vorgabe eine bestimmte Gruppe vorrangig zu evakuieren und dies ist gut so da hier selbst die kleinste Differenzierung zu einer Entscheidung über Leben und Tod von Menschen wird. Und doch ist in unserem kollektiven Gedächtnis, dank Rollenbildern, Büchern und Filmen, dieser Ausspruch verankert:

Frauen und Kinder zuerst.

Wenn man diese Aussage betrachtet kann man das nur fiktiv tun. Denn wie oben beschrieben existieren keinerlei rechtliche Regelungen. Doch was würde es bedeuten diesen Satz ernst zu nehmen? Gibt es Fakten die eine solche Sicht begünstigen würden? Genau darum geht es mir hier.

Der Gedanke dahinter scheint zu sein das man die schwächeren zuerst evakuiert aufgrund ihrer Überlebenschancen. Während einem dies bei Kindern sofort einleuchtend erscheint sieht die Sache bei Frauen ganz anders aus. Der Satz unterstellt hier, ganz im Einklang mit den sexistischen Rollenbildern seiner Zeit, das die Frau geringere Überlebenschancen hätte da sie schwächer wäre. Natürlich könnte, ebenfalls passend zum Rollenbild, davon ausgegangen werden das die Mutter wichtiger wäre als der Vater – sofern Kinder vorhanden sind. Doch diese Unterscheidung macht der Satz nicht. Doch was sagen denn die Fakten dazu?

Unterkühlung

Ich habe ein wenig recherchiert und bin über ein Referat zum Thema gestolpert das in der Zeitschrift International Journal of Aquatic Research and Education im Jahr 2008 erschien. Das Referat ist online verfügbar: “Drowning Survival in Icy Water: A Review“. Autoren sind Stathis Avramidis und Ronald Butterly.

Im Referat werden Studien genannt welche das, anscheinend offensichtliche, bestätigen: Kinder sind die Schwächeren und haben geringere Chancen eine solche Situation unbeschadet zu überleben.

Bei Erwachsenen sieht es dagegen doch schon anders aus. Das Referat enthält hierzu folgenden Satz:

Differences in drowning rates do exist between the sexes. Specifically, males have a higher incidence of drowning across all age groups, as compared with females (Lindholm & Steensberg, 2000; Nieves, Buttacovoli, Fuller, Clarke, & Schimpf, 1996; Yamamoto, Yee, Mathews, & Wiebe, 1992).

Sind die genannten Studien richtig und das Referat nicht einseitig so ist also davon auszugehen das die eigentlich schwachen in einer solchen Situation die Männer sind. Müsste der Satz, auf die Unterkühlung bezogen, dann eigentlich lauten:

Männer und Kinder zuerst

Nichtschwimmer

Doch ist die Unterkühlung ja nicht das einzige Problem. Wie sieht es denn mit dem Schwimmen an und für sich aus? Hierzu hat der DLRG die Ergebnisse einer Umfrage veröffentlicht welche er beim Kölner Institut TNS Emnid in Auftrag gegeben hatte. Die Befragung enthält hierzu folgenden Absatz:

Deutlicher ist der Unterschied, wenn wir uns die Schwimmfähigkeit bei Männern und Frauen betrachten: 82 % der Männer  bezeichnen sich als “Schwimmer”, aber nur 71,8 % der Frauen. Die ?Risikogruppe? ist beim weiblichen Geschlecht signifikant  größer als bei den Männern. Dass bei den Ertrinkungsfällen die meisten Opfer aber Männer sind, hat aus unserer Sicht zwei Gründe:

  1. Frauen schätzen ihre Leistungsfähigkeit offenbar besser ein und
  2. Sie gehen weniger Schwimmen und sind nicht so risikobereit.

Inwiefern nun durch die zwei zuletzt genannten Punkte, in Verbindung mit der größeren Anzahl an ertrunkenen Männern, die statistischen Unterschiede wieder aufheben kann ich nicht sagen. Der DLRG scheint jedenfalls dazu zu tendieren. Also kann man den Anteil der Nichtschwimmer je Geschlecht für diese Betrachtung hier wohl ausschließen. Meinem Schema folgend, bezogen auf die Schwimmfähigkeit, würde der Satz lauten

Alle Geschlechter und Kinder zuerst.

Verhalten in Extremsituationen

Hierzu habe ich den Stern-Artikel “Was der Untergang der Titanic über menschliches Verhalten verrät” gefunden. Darin werden die Ergebnisse der Studie “Interaction of natural survival instincts and internalized social norms exploring the Titanic and Lusitania disatsters” von Bruno S. Frey, David A. Savage und Benno Torgler dargestellt. Im Ergebnis stellt die Studie fest das beim Untergang der Titanic Frauen im Alter zwischen 16 und 35 Jahren eine um 48% höhere Überlebenschance hatten als Männer. Während beim Untergang der Lusitania in der gleichen Altersgruppe nur noch eine um 2,5 % höhere Überlebenschance hatten. Die Forscher führen diese Unterschiede hauptsächlich auf zwei Faktoren zurück:

  1. Auf der Titanic wurde die Regel “Frauen und Kinder zuerst” von der Besatzung umgesetzt und von den Passagieren akzeptiert. Was auf der Lusitania nicht der Fall war.
  2. Die Lusitania ging viel schneller unter als die Titanic (weniger als 18 Minuten) was zu einem höheren Wettbewerb ums Überleben führte.

Die Studie ergibt für Menschen zwischen 16 und 35 eine generell höhere Überlebenschance. Sie zeigt aber auch sehr deutlich das in einer Extremsituation wie der Lusitania und ohne Umsetzung der “Frauen und Kinder zuerst”-Regel die Unterschiede geringer ausfallen.

Getreu dem Schema dieses Beitrages müsste bezogen auf Extremsituationen die Regel dann wie folgt lauten:

Alte und Kinder zuerst.

Vorläufiges Fazit

Es war sehr interessant das alles zu recherchieren aber jetzt geht mir die Zeit aus. Was kommt denn nun dabei heraus? Ich denke man kann sagen das die Diskriminierung der Frau als das schwächere Geschlecht sich hier nicht ableiten lässte (eher sogar im Gegenteil) und das rein aus diesen faktischen Gesichtspunkten die Regel keinen Bestand haben kann denn bisher waren in keinem Bereich die Frauen benachteiligt – im Gegenteil. Die Ursachen scheinen also in den Rollenbildern zu liegen.

 

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Piratenunterwanderung

In der letzten Zeit liest man sehr viel über ehemalige NPD-Mitglieder, Scientologen etc. die in der Piratenpartei tätig sind und waren. Dies ist für die Piratenpartei nichts neues nur war das früher keinem ausserhalb der Partei eine Meldung wert. Es stellt sich nun die Frage wie die Partei damit umgehen soll denn es scheint das das Thema so schnell nicht wieder aus den Medien verschwinden wird.

Sieht man sich an wie die Partei in der Vergangenheit mit solchen Leuten umgegangen ist dann stellt man fest das hier ein großes Vertrauen in das korrektiv der Masse gesetzt wurde verbunden mit dem Versuch Menschen die Möglichkeit zu geben zu lernen, sich weiterzuentwickeln. Gerade im Bereich der Rechtsradikalen ist es durchaus nicht ungewöhnlich das Menschen nach der Pubertät davon abkommen da sie erst dann erkennen welchen Fehler sie begangen haben. Sie haben sich weiterentwickelt. Die Piratenpartei ist genau von dieser Möglichkeit des Menschen ausgegangen sich weiterzuentwickeln und sie trat immer dafür ein diesen auch eine Chance dazu zu geben. In vielen anderen Bereichen ist die Erkenntnis, das Menschen Fehler machen, sich jedoch auch weiterentwickeln und die Vergangenheit irgendwann als solche akzeptiert werden muss, sogar in Gesetzesform gegossen (Vorstrafen werden getilgt, Auskunfteien dürfen Einträge nur eine gewisse Zeit vorhalten etc.). Lediglich im Bereich der Politik scheint man dieses nicht gelten lassen zu wollen und ignoriert dabei völlig eben diese Möglichkeit des Menschen zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Daher hat sich die Piratenpartei meiner Ansicht nach richtig verhalten in dem sie diese Menschen nicht von vornherein von der Teilnahme ausgeschlossen hat. Die Diskussion muss also anders lauten und sich mit anderen Fragen auseinandersetzen.

Die erste Frage die man stellen muss ist ob das Vertrauen dahingehend gerechtfertigt ist das andere in der Partei evtl. Extremisten etc. schon einfangen werden wirklich gerechtfertigt ist oder ob hier das Risiko besteht das solch eine Person genügend Einfluss gewinnen könnte um die Partei selbst negativ zu verändern. Vorraussetzung für einen guten Umgang damit wäre zuerst einmal zu definieren was man nicht will. Also z.Bsp. einen Kodex der besagt das Rechstradikale Ansichten nicht mitgetragen werden und Diskussionen darüber nicht geführt werden. Dies ist schwierig da es auch hier eine Grauzone gibt die jemand geschickt für sich ausnutzen kann aber wie bei allem ist dies etwas das weiterentwickelt und verfeinert werden könnte. Wichtig ist jedoch das zu diesen Themen eine klare Aussage vorherrscht die durch Abstimmung legitimiert ist.

Das zweite ist die Aussenwirkung. Während in einigen Fällen die Kritik von außen durchaus berechtigt war so war sie es in anderen Fällen nicht. Leider wurde hier in einigen Fällen bereits der Berichterstattung von außen nachgegeben so das es keine Rolle mehr spielte ob der Mensch um den es ging nun weiterhin diese Ansichten vertrat oder nicht. Damit hat man, wenn man die obige Einstellung hat, diese bereits zugunsten der Außenwirkung verraten. Doch wie soll man nun mit dieser Außenwirkung umgehen? Das einzige was hier hilft ist die klare Kommunikation – da wären wir wieder am Punkt der Transparenz. Hier muss dann allerdings auch offensiv kommuniziert werden wie es so schön heisst. Schweigen ist in diesem Fall ein großer Fehler. Ideal wäre es in so einem Fall die Diskussion ebenfalls nach außen zu tragen und auf die o.g. Einstellung hierzu zu heben. Dadurch könnten solche Fälle durchaus als Chance begriffen werden die Einstellung in der Partei nach außen zu tragen was mit der Zeit das Problem sogar ganz lösen könnte. Dieser Weg ist natürlich der steinigere und mit sehr viel Arbeit verbundene.

Es muss allerdings auch klar geregelt sein das Menschen die versuchen die Partei für sich zu instrumentalisieren und die gegen den aufzustellenden Kodex verstoßen nach einem klar geregelten Prozess Gelegenheit erhalten sich dazu zu äußern und ihre Einstellung zu überdenken. Es muss aber am Ende auch die Konsequenz des Ausschlusses und der klaren und unmissverständlichen Distanzierung stehen.

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Nette Youtube Fehlermeldung

Gerade eben auf youtube:

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Benutzen Sie Sonnencreme

Gerade bei Sven K. wiedergefunden. Hört sich ein wenig so an wie die Serien-Emails oder heute reinkopierte Standardratschläge in sozialen Netzen. Allerdings ist es ab und an ganz gut wieder daran erinnert zu werden.

Sonnenschutz , benutzen Sie Sonnencreme Dieter Brandecker

Ich kopiere hier einfach mal frech was Sven zur Historie schreibt und ergänze es um ein paar Links:

Text: Mary Schmich
Zuerst ver­öf­fent­licht in: Chi­gago Tri­bune, 1. Juni 1997
Fälsch­lich zuge­schrie­ben, aber mal von ihm zum Bes­ten gege­ben: Kurt Von­ne­gut
Berühmt gewor­den durch die Inter­pre­ta­tion von: Lee Perry in der Regie von Baz Luhr­man
Musik: Rozella „Everybody’s Free (To Feel Good)“, in der Ver­sion von Quin­don Tar­ver in Baz Luhrman’s „Wil­liam Shakespeare’s Romeo and Juliet„
Deutsch inter­pre­tiert von: Die­ter Brandecker

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Das männliche IT-Girl

Gerade eben über eine Fotostrecke mit Text bei der Süddeutschen Zeitung gestolpert die sich Musik-TV-Moderatoren – Die Models und die Freaks nennt. Unter anderem kommt dort auch Nils Bokelberg vor. Doch das ist nicht das interessante, bin ich doch dem Viva / MTV Universum seit Jahren so fern wie man es nur sein kann. Nein, das Interessante ist ein Satz über seinen weiteren Werdegang:

… und verdingt sich ansonsten als Blogger/Autor/DJ in Berlin – was in etwa das männliche Pendant zum It-Girl ist.

Nicht das ich jetzt in das fast schon Mode gewordene Berlin-Bashing einsteigen will aber als ich das las hatte ich auf einmal die Beschreibung die mir sonst so oft fehlte. Danke SZ!

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Es ist zu heiss

An Arbeiten ist bei den Temperaturen fast nicht zu denken. Nicht nur weil mir nach 10 Minuten am Rechner der Schweiss ausbricht sondern auch weil ich befürchten muss das mein MacBook Pro bald den Geist aufgibt:

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Mittelerde in Minecraft

Seit einigen Monaten spiele ich nun Minecraft und habe mir in dieser Zeit auch viele Videos von anderen Spielern angesehen. Allerdings hatte ich nicht vor darüber auf meinem Blog zu schreiben – bis heute. Denn was diese Gruppe da auf ihrem Server angestellt hat ist einfach unbeschreiblich. Sie haben Mittelerde nachgebaut und zwar in einer Dimension welche, nach eigener Aussage, die grenzen der dynamischen Generierung der Welt erreicht hat. Nach Aussage von Notch in seinem Blog-Artikel Terrain generation, Part 1 sprechen wir hier von 2 Millionen Blocks positiv wie negativ ausgehend vom Startpunkt.

Jetzt aber mal das Video das eindrucksvoll dokumentiert was das alles bedeutet und mir fällt wirklich nur noch eines dazu ein: Diese Jungs sind krank und haben eindeutig kein Leben mehr!

Natürlich hat das Projekt auch eine Homepage welche man unter www.minecraftmiddleearth.com findet.

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Erfinder einer Programmiersprache oder ein Serienkiller?

Gerade eben über ein kleines Flash-Game gestolpert bei dem es darum geht zu raten ob der auf dem Bild dargestellt ein Erfinder einer Programmiersprache oder ein Serienkiller ist.

Erfinder oder Serienkiller Spiel

Warum eigentlich ausgerechnet Serienkiller und nicht z.Bsp. Wirtschaftsverbrecher? OK, wäre nicht so schön krass.

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Warum eben nicht Silicon Valley

Nach dutzenden Videos von Befürwortern des Silicon Valley hier einmal eine erfrischend andere Sichtweise:

Martin Varsavsky at IE Venture Day from Martin Varsavsky on Vimeo.

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