Freitag, August 09th, 2013 | Autor:

By: Tax Credits

Wie die Seite Russia Today in ihrem Artikel $700k windfall: Russian man outwits bank with hand-written credit contract beschreibt hat ein russischer Geschäftsmann einfach mal eben die Geschäftsbedingungen seines Kreditkartenvertrages angepasst (keine Gebühren, unendlicher Kredit usw.). Nachdem die Bank den Vertrag nun gekündigt hat bekam er vor Gericht recht und musste lediglich die getätigten Ausgaben begleichen.

Doch damit nicht genug. Im Anschluss an das gewonnene Verfahren hat er die Bank wegen Verletzung der Geschäftsbedingungen aufgrund seiner angepassten Bedingungen verklagt. Diese enthielten nämlich Angaben zu Zahlungen der Bank bei Kündigung oder Verstoß. Insgesamt beläuft sich die Klage wohl auf umgerechnet 727.000 Dollar.

Leider bin ich kein Rechtsanwalt und habe auch keinen im Bekanntenkreis der das beurteilen könnte. Allerdings wäre ich mir nicht so sicher ob so etwas in Deutschland nicht auch möglich wäre, denn genausowenig wie ich aus einem Vertrag herauskomme weil ich sage ich hätte die AGB nicht gelesen dürfte auch bei uns die Bank nicht so ohne weiteres aus dem Vertrag kommen.

Ich habe den Link mal an Udo Vetter vom law blog weitergeleitet und wer weiss, vielleicht kann man ja bald etwas darüber dort lesen. Allerdings würde ich auch verstehen wenn er nichts dazu schreibt denn man könnte das ganze dann durchaus auch als Anleitung für eigene Vertragsabschlüsse betrachten. Oder er hat schlichtweg keine Zeit 🙂

Kategorie: Die Welt?
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